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1.1.2015 Errichtung des Pfennigdenkmals und Zeremonie am neuen Standort in Ameib/Namibia

Mit dem Übergang zum Neuen Jahr 2015 wurde mit Standort auf dem afrikanischen Kontinent ein weiterer Meßpunkt installiert.
Position des Denkmals in Namibia:   S 21 47,555   E 15 38,427   auf dem Weg zur Phillipshöhle, mit dem berühmten weissen Elefanten aus steinzeitlicher Zeit.

Das Denkmal ist dort von 6 namibischen 5 Cent Münzen umgeben, die auf die anderen Kontinente im Norden (Europa), Nordost (Asien), Nordwest (Nordamerika), Ost (Australien), West (Südamerika), und Süden (Antarktis) ausgerichtet sind.

1.1.2015 15 Uhr, Treffen am Pfennigdenkmal in Frankfurt, mit der Neujahrsrede von Frank Berger:

Zur Einleitung ein Gedicht:

Der Winterpfennig

Vom Eise besetzt sind Strom und Bäche
in des Winters finsterem Blick,
Im Tale grünet kein Hoffnungsglück;
Der frische Winter, in seiner Stärke,
Kam in die flache Ebene zurück.
Von dort her sendet er, ankommend, nur
gewaltige Schauer körnigen Eises
In großen Flächen über die graue Flur.
Keine Sonne schmelzet was Weißes,
Festgefroren alles Bildung und Streben,
Alles will die Kälte mit grau beleben;
Auch an Blumen fehlt’s im Revier,
Es gibt nimmt gefrorene Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein fades Einerlei hervor.
Jeder fröstelt sich heute nicht gern.
Sie feierten die Ankunft des Herrn,
Denn sie sind selber aufgestanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbebanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Börse ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Der Pfennige in den Taschen regt,
Wie der Pfennig in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken mit Anleihen überladen,
Entfernt sich dieser Europa- Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns drohende Inflationen an.
Ich höre schon inmitten Frankfurts Getümmel,
Hier ist des Pfennigs wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Geld, hier darf ich’s sein!

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Pfennigfreunde und Pfennigfuchser, liebe Freunde der G.V.E.I.P., heute EUROPAN A.G.

Zuvörderst ist es mir eine Freude und ein besonderes Vergnügen, die umfängliche Gemeinde der P.T. Ehrengäste zu begrüssen. Den hochmögenden ersten Vorsitzenden, Herrn Vollrad, den weitgereisten zweiten Vorsitzenden, Herrn Kutscher, in jenen fernen altdeutschen Landen des Südwestens, aus den flachen Landen den Pfennig-Jaeger, den östlichen Landen ästhetischen Gabriel, aus den hügeligen Landen die Glocken hinter dem Busch, aus den gebirgigen Landen die Euro-Verweigerer und Rappenfreunde, aus den spanischen Landen die Urlauber, von den eisigen Landen des siebten Kontinents die Botin, vom Frankenlande der Jean-Claude, vom niederen Lande der Wim, vom Turm des Ostlandes der Mario, von dem Taunusanlagen-Lande der Marko, von Diebsgrunde der Jens, von der letzten Nacht der Kater.

In spiritueller Vereinigung haben wir zu dieser entscheidenden Sekunde zur Séance eingeladen. Diese spiritistische Sitzung mit der geistigen Welt erstreckt sich über 8000 Kilometer. Hier ist der Ausgangpunkt der Strahlen, hier ist der Mittelpunkt der Pfennigwelt. Im Schatten des Pfennigdenkmals duckt sich, klein und niedrig, bescheiden und unauffällig, die Welt des Euro.

Jetzt ist es an der Stelle, die geistige Verbindung mit den beiden Meistern aufzunehmen. Sprachen sie doch die goldenen Worte:

„Hosianna! Es ist so weit! Nein, nicht Manna fällt vom Himmel, aber unser Denkmal landet auf dem afrikanischen Kontinent. Ein kleiner Schritt für unseren Pfennig, aber ein großer Schitt für die Geldwelt“

Ich spüre es, jetzt weilt der Meister unter uns. Unten, das ist, geographisch korrekt wie auf jeder Karte, Afrika. Die beiden Vorsitzenden haben sich mit Joe Walter an die Arbeit begeben, das Denkmal auf diesem Kontinent zu verankern. Dies auf den Ländereien der Farm Ameib am Erongogebirge, einem ehemals feuerspuckenden Berg im Nordwesten Namibias. Wenig Regen und Rost werden hier das Denkmal gefährden. 24 namibische Kleinmünzen haben sich bereit erklärt, rings um das Denkmal eine ewige Wache zu halten. Aus der Ferne grüßen gewaltige Granitkugeln, die noch von Bull`s Party übrig geblieben sind.

Eine Bullenparty wünschen sich auch Anleger und Spekulant. Auf dass das Geld sich vermehre und immer mehr wert wird, Reichtum über uns kommt und damit immerwährendes Glück!

Doch von der weltlichen Bewegung der Märkte zeigt sich unser Held, der Pfennig, wenig beeindruckt. Er strahlt ewige Gelassenheit aus, erblickten seine Vorfahren doch das Licht der Welt gerade in jener Weltbedrohung, als die Elefanten Hannibals vor Rom standen. Caesar und Augustus bestachen mit Ihnen, der große Konstantin schaffte sie ab und die christliche Religion an, Karl der Große gelang seine Wiederbelebung aus der Ohnmacht des Mittelalters. Jahrtausende regierte der Pfennig die Welt, bis nach Namibia.

Wo er jetzt in die Phillipshöhle schaut, alten Felsmalereien der geldlosen Steinzeit ins Angesicht. Die Gravuren in den namibischen Feld zitieren die Entstehung des Pfennigs aus der Gravur des in Stahl gestochenen negativen Münzbildes. Kurzum, die gesamte Vorgeschichte ist so ausgerichtet, dass sie alternativlos auf den Pfennig zuläuft.

Alternativlos – das Zauberwort ist gefallen. Die Ströme des Kapitals müssen fließen, niemand darf sie aufhalten. Sie schaffen unseren Reichtum. Was schert uns eine Realwirtschaft. Keine Kontrollen nirgends. Reiten wir die Geister, die wir herausließen. Welcher Griesgram will sie denn zurück in die Flasche bannen? Seien wir Zauberlehrlinge des Kapitals. Kaufen wir Schuldenpapiere wo wir sie finden. Je mehr, umso besser. Weg mit allen Schulden. Freie Sicht aufs Mittelmeer. Weg mit dem Geld. Uns reichen Wasser und Brot, Mittelmeer und Euro-pan.

Euch beiden Vorsitzenden schickt mit spiritueller Energie, im Schatten der deutschen Eichen, welche sich auf dem roten Pfennig niederließen. Welche sich, schaut man genau hin, auf den roten Kleinmünzen doppelten Wertes der göttlichen Europa, wiederfinden. Denn der Euro ist der wahre Vollender der Pfennigidee, er trägt ihn fort bis in alle Wirbel der Inflation und alles Elend der Deflation. Wobei wir lateinisch werden. Denn beides können wir beim besten Willen nicht mit dem Pfennig anstellen. Ihn aufblasen (inflare) oder die Lust aus ihm rauslassen (deflare). Kommen wir vom Thema ab?

Weltumspannende Pfenniggedanken schickt die Frankfurter Pfenniggedenkversammlung nach Erongo!

Ein Hoch dem Pfennig
Frank Berger

  Als Kollekte wurden eingesammelt:

10 Euro 2014, Nr. VA5877160094
2 Euro Malta 2010
500 Lire Italien 1986
10 Bhat Thailand
20 Cent 2002A
20 Cent Italien 2002
20 Cent Italien 2009
10 Cent Spanien 2001
5 Cent Malta 2008
5 Cent 2011G
5 Cent 2002D
2 Cent 2005G
2 Cent 2014D
2 Cent 2013J
2 Cent 2003A
2 Cent 2008J
2 Cent 2002D
2 Cent 2008F
2 Cent 2002F
2 Cent Spanien 2000
1 Cent Belgien 1999
Einkaufswagenchip OBA-Käse
Job Ticket Dezember 2014 Nr. 216267