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29.12.2008 Liebe Freunde und Freundinnen des EUROPAN, Aktionäre und Aktio-Närrinnen der Gesellschaft zur Verwertung und Erhaltung der Idee des Pfennigs,
2009, Zwei - Null - Null - Neun, da sind wir schon mitten drin im Thema zum Jahreswechsel:
Ohne Zahlen wüssten wir nicht so genau, wie alt wir sind oder werden. Die Zahlen dienen uns als Maß der Jahre, der Zeit die vergangen ist und als Orientierung im Überblick z.B. über das was wir besitzen: Geld, Haus, Aktien oder EUROPAN.
Etymologie: Das Wort Zahl entwickelte sich aus dem althochdeutschen Wort ··· zala ··· , welches "eingekerbtes Merkzeichen" bedeutet.
Beginnen wir also mit der ZWEI:
Eingekerbt haben sich uns im letzten Jahr als erstes ZWEI-fel. Ob das Vertrauen in den Zusammenhang von Besitz und den Zahlen so stimmt.
Wir modellieren mit Hilfe einer Erfindung aus den Anfängen unseres Daseins, der Erfindung der Zahl, unser Bild und unsere Vorstellung einer unbegreiflichen Umwelt mit samt ihren nichtfixierbaren Phänomenen. Darin richten wir uns ein und glauben an unsere Konstruktionen als ernstzunehmende Realität. Doch wie relativ, schlecht übersetzt oder gar falsch die scheinbar objektiven, mathematischen Behauptungen sind. Man erkennt es schon an dem Satz:
Eins und Eins sind Zwei: Wenn ein Mann und eine Frau sich addieren, dann werden sie doch EINS! Zur größten Überraschung können daraus sogar DREI oder mehr werden.
Noch komplizierter ist es mit der NULL. Auch die Null musste erst erfunden werden.
Die erste Darstellung des Wertes Null findet man um 700 v. Chr. bei den Babyloniern. Die Anfänge des Dezimalsystems entwickelten sich im 3. Jhd. nach Chr. in Indien. Allerdings wurden je nach anzuzeigender Zehnerpotenz unterschiedliche Ziffernsymbole verwendet. Die Ziffer für die »eins« von »einhundert« war also eine andere als für die »eins« von »eintausend«. Im 5. Jahrhundert nach Chr. kam man dann -- ebenfalls in Indien -- auf die Idee, das System so zu vereinfachen, dass man für jede dezimale Stelle dieselbe Menge von 9 Ziffern (die heute als 1 bis 9 geschrieben werden) verwenden konnte: Dazu war es notwendig, für fehlende Werte auf einer bestimmten Zehnerpotenz ein neues Symbol zu verwenden, eine zehnte Ziffer. Hat man früher als Bezeichnung für die Null als den ··· leeren Raum ··· auch verschiedene Begriffe so z. B. das Wortnumeral ··· Himmel ··· bzw. ··· Äther ··· als Symbol benutzt.
Die Doppelung der Null zu NULL NULL könnte man frei assoziierend mit ··· 00 ··· verbinden, was auch für WC steht. Uns erwartet ja tatsächlich im neuen Jahr die Notwendigkeit, nach der momentan geräuschvollen Entleerung so vieler Leerbuchungen im Hygieneraum der Finanzen und einer vom Durchfall - Virus befallenen Zahlenwelt, der Milliarden und Billionen zur Festigung beigegeben werden, eine neue und solide Vertrauensbasis zu schaffen.
Doch nach ZWEIfel und NULL NULL erwartet uns im neuen Jahr am Ende die NEUN und darin entdecken wir zu Recht ··· neu ··· .
Neu ist zum Beispiel die Orientierung am EUROPAN. Im Zentrum der Kreis mit der Vertiefung, drum herum acht Punkte. Der EUROPAN ist formal eine Weiterentwicklung des Pfennigdenkmals, diesem Messpunkt, mit der Vertiefung für das Senkblei, der Leerstelle oder dem Himmel / Äther im Inneren. Ach, hätten wir die Pfennigdenkmäler als Messpunkte für die Finanzströme schon auf allen Kontinenten installiert, unser Frühwarnsystem gegen Finanztzunamis schon fertig gehabt, die Krise wäre beherrschbarer geworden. Wir arbeiten daran!
Neu ist auch die Herausforderung einen EUROPAN in jedermanns Magen zu bringen. Damit wird ein solider Anfang gemacht., Denn der EUROPAN ist nicht nur das einzige frische europäische Geld, das nicht arbeitet! Er ist darüber hinaus ein Lebens- und Liebesmittel. Die anregenden Wirkungen und heilenden Elemente bei Finanzdurchfall sind noch nicht entschlüsselt, aber wirksam. Deshalb:
Bei Wirtschaftswahn nimm EUROPAN!
Zu Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Anlageberater oder einen der Vorsitzenden.
Weitere Ausführungen life am Pfennigdenkmal!

Mit den allerbesten Wünschen für 2009!
  Vollrad
  (1. Vorsitzender)
Kutscher
(2. Vorsitzender)
 
12.11.2008 Bei Wirtschaftswahn nimm EUROPAN!
Knuspriges Festgeld zum Geldfest.

Ab heute wieder
in allen Filialen von » Reformhaus FREYA
frisch gebacken, in der neuen 150gr-Packung
für 4,95 Euro.

 
11.11.2008 Liebe Freunde des EUROPAN,
liebe Aktionäre der Gesellschaft zur Verwertung und Erhaltung der Idee des Pfennigs, verehrte Glaubende und Gläubiger,
höchste Zeit meinen die einen, dass wir unsere Stimme erheben, - alles sowieso umsonst sagen die anderen, denn vergeblich riefen die zwei Vorsitzenden am Fuß der Bankentürme schon vor Jahren zur Besinnung. Weder Klagen noch Drohung, weder Ironie noch elegante kulinarische Verführung konnten die Menschen zur Umkehr bewegen.
Dennoch wollen wir nicht rechthaberisch triumphieren oder Trübsal blasen, sondern getrost die Situation vergegenwärtigen und die Chance erkennen, die gerade auch in dieser Krise steckt.
Ob nun hoch oben in den Vorstandsetagen oder tief unten angesiedelt, wir sind alle betroffen.
Betroffen zweifellos auf unterschiedlichem Niveau von der Erkenntnis, dass die Basis für unser Wirtschafts- und Finanzsystem das Vertrauen ist. Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Personen, die Vorhaben unternehmen, die in Zukunft solide Ergebnisse zeitigen sollen. So werden z.B. Häuser gebaut in denen Menschen wohnen und arbeiten, die das geliehene Geld mit Gewinn zurückzahlen sollen.

Wer glaubt ist selig heißt es:
Selig die Finanzgenies, die immer höhere Gewinne erwirtschaften.
Selig der Renditemaßstab von mindestens 20 Prozent.
Selig die Anlageberater folgend dem Lotto - Motto: Wer nicht spielt hat schon verloren!
Selig der Vertreter des Glaubens an den entregelten, freien Markt incl. fetter Bonuszahlungen.
Selig der Aufsichtrat, der keine Kenntnisse benötigt.
Selig die unsichtbare Hand Adam Smiths, die alles richtet.
Selig das Geld, das anstelle der Aktionäre arbeitet, denn Arbeitslosigkeit des Geldes bedeutet schlicht eine Sünde.
Selig die Rentner, Schuldner und Kreditnehmer sowie auch die Häuslebauer in Amerika, die unbeirrt an die Stabilität und eine stete Verbesserung ihrer Situation glauben.
Selig alle Fonddealer, Banker und Leerbucher, Politiker, Aufsichträte und Vorstände, die in höheren Sphären schweben.

Selig, selig, selig die Zeit in der das Himmelreich so nah schien.
Doch ach, die Fonds und Aktienkurse brechen zusammen und gegenseitig sich misstrauende Banker retten sich unter den Schutzschirm des Staates. Politiker greifen verzweifelt zum Tafelsilber und überall hört man ein Heulen und Zähneklappern. Die Rezension klopft an die Tür und Deflation ist ihr Begleiter.
Ich aber sage euch:  Esst EUROPAN!
Selig ist, wer ihn verspeist, denn er bekommt stabile Vollwerte und einen Vorgeschmack auf das Himmelreich!

 
10.11.2008 Am 10.11.2008 wurde im Rahmen einer Feierstunde im Atrium der Dresdner Bank, Frankfurt/Main und Anwesenheit von Joschka Fischer, Dr. Herbert Walter und Felix Semmelroth dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Claudio Magris der Sack Nr. 43/100 mit EUROPAN und die dazugehörende Grafik überreicht. Die Vorsitzenden Kutscher und Vollrad waren sehr erfreut, diesmal einen Menschen auszeichnen zu dürfen, der durch seine Aktivitäten zutiefst einem kulturellen Verständnis der Idee von Europa nahesteht, das auch wir mit unserer Gesellschaft vertreten.
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Sehr geehrter Claudio Magris,
Liebe geht durch den Magen und die Liebe zur europäischen Idee – oder zu der Dame auf dem Stier – will gepflegt sein. Daher diese Erinnerung an Frankfurt, mitten in Europa gelegen, in Form von essbarem „Vollwert“.
Guten Appetit und noch Sichtfreude an der güldenen Skyline, vor die der dann leere Geldsack gehört.
  Vollrad
  (1. Vorsitzender)
Kutscher
(2. Vorsitzender)
 
14.3.2008 Am 14. März 2008 wurde Dr. Volker Rattemeyer, als zweiter Person nach Harald Falkenberg der „Pfennig am Band“ Nr.V/X verliehen. Er hat seit seinem Antritt als Museumsdirektor vor ca. 20 Jahren mit wenig Geld und viel Köpfchen das ärmste und kleinste Museum Hessens grundlegend saniert, erweitert, sowie konzeptionell neu ausgerichtet und darüber hinaus mit der Weltspitze der internationalen Museen verbunden.
» Museum Wiesbaden

 
1.1.2008 Am 01. 01. 2008, 15 Uhr fanden wie üblich die Reden der Vorsitzenden vor den Freunden und Aktionären der G.V.E.I.P. (A.G.) heute EUROPAN am Pfennigdenkmal statt. Zu Beginn stimmten wir uns mit dem Lied „Pfennig ade“ ein. Der 1. Vorsitzende ließ nach 40 Jahren das 68.Gespenst erscheinen. Dann enthüllte er einen „Molochaltar“ aus jener Zeit (ca. 1970) des Straßentheaters, des Häuserkampfes, gegen Fahrpreiserhöhungen etc., der farbenfrohen Repräsentation des kapitalistischen Systems, das er in Erinnerung an damals vor den Anwesenden anbetete. Dieser Altar wird mit anderem in diesem Jahr im Historischen Museum Frankfurt ausgestellt werden ("Die 68er - Kurzer Sommer, lange Wirkung").
Krönender Abschluss war die Verleihung des Pfennigs Nr. X/2 „pour le merite“ am Band an unseren tapferen Mitstreiter Kasper, Verteilung der EUROPAN- oblaten und die Kollekte mit dem Klingelbeutel.



Die Kollekte betrug mehrfache kleine Spucker, ein Husten, einmal ein langes wunschloses Schweigen, ein Kaugummipapier der Extraklasse, ein Gummiring von einem Bierflaschenverschluss, sowie 3 Fünfeuroscheine, 2x 50 Cent, 3x 5 Cent, 2x 2 Cent und 2x 1 Cent. Sie dient, wie die Kollekten aus dem Vorjahr der geplanten Anbringung eines offiziellen Hinweisschildes auf das kleinste Denkmal der Stadt Frankfurt.
  Sehr verehrter Herr Vorsitzender,
meine sehr verehrten Aktionäre und Aktionärsgattinnnen, liebe Freunde des EUROPAN, ehemals G.V.E.I.P (AG),
auch heute, am 1. Januar 2008 pünktlich um 15 Uhr stehen wir am kleinsten Denkmal Frankfurts und gedenken - wie alle Jahre wieder - unserer dahingeschiedenen Kleinsten im Jahre 6 nach EZ (der europanischen Zeitenwende)! Trauer und Freude sind inzwischen nicht weniger geworden, daher lasst uns zu Beginn unseres Gedenkens zusammen unser altes Lied anstimmen: (Orgelspiel zu Pfennig adé, mp3):

Pfennig ade...
Scheiden tut weh,
aber dein Scheiden macht,
dass uns der EUROPAN lacht,
Pfennig ade, scheiden tut weh!

Liebe Freunde,
Ich möchte kurz auf zwei wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres zu sprechen kommen.
1. Aus Anlaß seiner Verdienste für Europa überreichten wir in einer Feierstunde im Römer dem Präsidenten des europäischen Parlamentes Herrn Professor Dr. Hans-Gert Pöttering einen Sack der Frankfurter Spezialität EUROPAN und die dazugehörende Grafik.
Diese Auszeichnung erhielten vor ihm schon die Präsidentin der Republik Lettland, Frau Prof. Dr. Vaira Vike - Freiberga (2006), der luxemburgische Premierminister Jean Claude Juncker (2005), und der erste Präsidente der EZB Dr. Willem F. Duisenberg (†), 2004. Das hessische Fernsehen übertrug den Übergabeakt life aus dem Kaisersaal. In einem Dankesschreiben gibt der Präsident seiner persönlichen Freude Ausdruck und weist darauf hin, dass er als den eigentlichen Empfänger der Auszeichnung das europäische Parlament selbst mit allen seinen Mitwirkenden sieht.
Der überaus lesenswerte Brief liegt zur Einsichtnahme in unserem Archiv.
2. Wer sich erinnert:
Den finanziellen Grundstock für den rasanten Aufstieg unserer A.G. haben wir einst mit Rouletteabenden gelegt. Unser Stammhaus konnte aus dem damals angefallenen Gewinn konstruiert werden und steht in Köln. Es stellt inzwischen neben dem Dom der Stadt eines ihrer bedeutendsten Baudenkmäler dar und steht für den Aufschwung in den 90 Jahren des letzten Jhds. Unsere damals klugen Investitionen haben also solide Erträge erwirtschaftet. Dennoch will ich nicht verleugnen, dass die aktuelle Krise auf dem amerikanischen Häusermarkt mit ihren Auswirkungen u.a. bis
hin zur sächsischen LZB uns nicht kalt gelassen hat. Daher und um auch weiterhin als erste Adresse und gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen entschlossen wir uns kurzfristig nach Jahren der Enthaltsamkeit die Tradition des Ersatz- Roulette wieder aufleben lassen.
Im Unterschied zum letzten Jahrhundert jedoch, wo noch mit Pfennigen gespielt wurde haben wir diesmal mit EUROPAN gespielt. Dank der bewährten Zusammenarbeit mit dem Reformhaus FREYA gelang uns die rechtzeitige Bereitstellung der neuen EUROPANgeldröllchen in ansprechenden Kartons, was allgemein begrüßt wurde. Es konnte in der Folge bei allen beteiligten Mitspieler eine lustvolle Erleichterung und bei unserer Bank eine sinnvolle Aufstockung der Kapitaldecke erreicht werden.
Fotos des Abends im Frankfurter Spielcasino "Wildwechsel" - (Nomen ist Omen, es wurde wie wild gewechselt) - habe ich zur Ansicht mitgebracht. Interessierte hatten übrigens außerdem die seltene Gelegenheit eine illustre Auswahl von Objekten und Bildern aus unserer Firmensammlung im Original besichtigen zu können. Diverse Zeitungen berichteten ausführlich und sehr positiv darüber. Mehr Informationen finden Sie unter www.euro-pan.com! Zum neuen Jahr wünsche ich mir die Fortsetzung unserer über 37jährigen Erfolgsgeschichte. Weiterhin allen An- und Abwesenden einen klaren Kopf, ein großes Herz, sowie Glück und Gesundheit.
Unserem 1. Vorsitzenden Vollrad aber weiterhin das gute Händchen, mit dem er uns bis hierher geführt hat.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und übergebe an den 1.Vorsitzenden Vollrad